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Präventivmedizin

Präventivmedizin wird als eines der größten zukünftigen Ziele auf dem Gebiet der Medizin angesehen. Die beste Sache, die man für sein Wohlbefinden tun kann, ist Eigeninitiative zu zeigen bevor Krankheiten anfangen zu entstehen. Unsere Check-up-Programme, Vorsorge und Wellness sowie Spa Packungen sind ausgezeichnete Maßnahmen, um eine sehr gute Gesundheit sicherstellen zu können.

Vor allem auf diesem Gebiet arbeiten wir mit Fachärzten zusammen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, potentielle Krankheiten zu verhindern, mittels Therapien in einigen der schönsten Gegenden und Wellness-Einrichtungen in Österreich.

 

Check Up- Programme

Frühe Vorsorge und rechtzeitige Erkennung ermöglichen es, viele gefährliche Erkrankungen zu verhindern oder zu heilen. Dadurch werden die Heilungschancen wesentlich  erhöht. Das Check-Up bietet  Vorsorgeprogramme, die individuell auf die Bedürfnisse jedes einzelnen abstimmbar sind. Das ist   Gesundheitsuntersuchung zur Früherkennung von Krankheiten, eine Vorsorgeuntersuchung, die allen Menschen ab dem 35. Lebensjahr empfehlenswert ist und aus verschiedenen Untersuchungen besteht. Insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Nierenerkrankungen sowie Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) sollen frühzeitig erkannt werden. Für diese Krankheiten gibt es bekannte Risikofaktoren, die während des Gesundheits-Check-up abgeklärt werden, damit diese durch den Patienten möglichst vermieden werden können. Check-up auch der Früherkennung bestimmter Krebsarten (z. B. der Haut) dienen. Aber auch andere Erkrankungen, die noch keine Beschwerden zeigen, lassen sich mithilfe einer Check-up-Untersuchung ermitteln.

Ihr Check Up-Tag beginnt mit einer kurzen Vorstellung Ihres individuellen Ablaufplanes, worauf ein ausführliches Erstgespräch mit einem Facharzt folgt. Nach einem ausführlichen Gespräch, im dem die eigene Krankheitsgeschichte (Eigenanamnese; z. B. bestehende Grunderkrankung, Einnahme von Medikamenten), die Krankheiten der nahen Angehörigen (Familienanamnese) und das soziale Umfeld (Sozialanamnese) abgefragt und so ein Risikoprofil erstellt wird, findet beim Gesundheits-Check-up eine eingehende körperliche Untersuchung (Ganzkörperstatus) statt.

Während des Gesundheits-Checks hört der Arzt den Brustraum (Herz und Lunge) mit einem Stethoskop ab. Diese Untersuchung wird als Auskultation bezeichnet. Dabei achtet der Arzt auf ungewöhnliche Atem- bzw. Atemnebengeräusche (Rasselgeräusche und Reibegeräusche) und Herztöne bzw. Herzgeräusche. Dadurch lassen sich beispielsweise Herzfehler, Perikarditis (Entzündung des Herzbeutels), chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen, Asthma oder Lungenemphysem erkennen.

Der Arzt bestimmt die Pulsfrequenz (Anzahl der Herzschläge pro Minute) und achtet dabei sowohl auf die Qualität (z. B. weich, schwach) als auch auf die Regelmäßigkeit des Pulsschlags. Dadurch lassen sich Rückschlüsse auf Herz- und Gefäßerkrankungen (z. B. Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz, Aortenstenose) schließen. Auch wird der Blutdruck gemessen, der ab einem Wert von 140/90 mmHg als zu hoch angesehen wird. Bereits bei diesem beginnenden Bluthochdruck ist das Risiko für einen Herzinfarkt, Schlaganfall und ein Nierenversagen erhöht.

Es werden danach Blut- und Urinproben genommen, um im Labor die Werte für Gesamtcholesterin und Glukose im Blut und für Eiweiß, Glukose, Erythrozyten (rote Blutkörperchen), Leukozyten (weiße Blutkörperchen) Glukose-Werte (Blutzucker-Wert), der Gesamtcholesterin-Spiegel und Nitrit im Urin sowie weitere wichtigen Parameter zu bestimmen. Es lassen sich entweder bereits bestehende Stoffwechselstörungen (z. B. Zuckerkrankheit) oder Nierenerkrankungen aufspüren oder das Risiko für die Entwicklung solcher Krankheiten abschätzen.

Ultraschalluntersuchungen (z. B. der Halsgefäße Carotis, Schilddrüse, Bauchorgane, Nieren, Harnblase, Prostata) geben wesentliche Informationen zu den vom Arzt gestellten Fragen.

Nach Vorliegen aller Ergebnisse findet je nach Umfang des Paketes am gleichen oder folgenden Tag ein ausführliches Abschlussgespräch statt. Daraus resultierend erhalten Sie Empfehlungen zur Verbesserung oder zum Ausbau Ihrer Gesundheit.

 

Erweiterte Check-up-Untersuchung

Über die im Rahmen der gesetzlichen Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen geregelte Check-up-Untersuchung hinaus kann ein erweiterter Gesundheits-Check-up sinnvoll sein. Aber auch während der regulären Check-up-Untersuchung können zusätzliche Untersuchungen zur Erstellung eines erweiterten individuellen Risikoprofils durchgeführt werden, dazu gehören z. B.

  • Erweiterte Blutuntersuchung (Bestimmung von beispielsweise Elektrolyten, Vitaminen, Spurenelementen, Enzymen, Tumormarkern)
  • Spezielle Hautuntersuchungen
  • Lungenfunktionsprüfungen
  • Mammographie
  • Gynäkologe (inkl. Zytologie)  oder Urologe
  • Neurochirurg
  • Orthopäde
  • MR (z.B. von Abdomen, Gefäßen, Wirbelsäule)
  • CT (z.B. Angiographie der Nieren, Knochendichtemessung)
  • PET (z.B. bei Krebsuntersuchungen für Metastasen Feststellung)
  • PET-CT
  • Kolo- und Gastroskopie
  • Test auf Helicobacter
  • Sehtest
  • Stuhltest (z. B. auf Pilze, Bakterien, Parasiten, Umweltgifte)
  • Durchblutungsmessung in den Beinen
  • AIDS-Test
  • Hormonbestimmungen
  • Rheuma-Risiko-Bestimmung (CCP-Antikörper)
  • Darmkrebs-Früherkennung mittels immunologischer Stuhluntersuchung