deru

Operative Behandlungen

Österreich ist bekannt durch hochqualitative Medizin und vor allem durch operative Behandlungen.

Bei den vielen medizinischen Fällen ist oft die erste, notwendigste und wichtigste Therapie die OPERATION. Sollte bei Ihnen die Notwendigkeit für eine Operation feststehen, werden Sie eingehendst aufgeklärt, aufgenommen und zu 100% betreut. Sollte doch eine operative Maßnahme unumgänglich sein, hat man als Patient den Anspruch auf höchste Qualität und professionelle Betreuung. Sich einer derartigen Situation aussetzen zu müssen verlangt nach Vertrauen. Vertrauen in den Operateur und in das Operationsteam, Vertrauen in sein Beurteilungsvermögen, auf adäquate Pflege im Krankenhaus und regelmäßige Visitationen, etc.

Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden bedarf es mehr als einen Chirurgen alleine. Es wird immer im Team agiert und ein umfassendes Netzwerk aus Spezialisten, vor allem der führenden Privatkliniken Wiens integriert. So können wir das gesamte Spektrum der Erkrankungen in unterschiedlichen Bereichen anbieten.

Bei der Planung Ihrer Operationen versuchen wir höchst mögliche Flexibilität den Patienten anbieten zu können.

Operative Behandlungen:
  • Orthopädische Chirurgie
  • Hals-, Nasen–, Ohrenerkrankungen und Gesichtsästhetische Chirurgie
  • Augenchirurgie
  • Abdominale Chirurgie
  • Herzchirurgie
  • Gefäßchirurgie
  • Onkologische Chirurgie
  • Neurochirurgie
  • Thoraxchirurgie

Die operative Betreuung der Patienten umfasst:
  • Diagnosestellung, Beratung über die Notwendigkeit einer Operation, Planung, Anmeldung und Vorbereitung auf die Operation
  • In Zusammenarbeit mit unserem Internisten OP-Freigabe
  • Aufnahme des Patienten im Krankenhaus
  • Operative Versorgung
  • Tägliche Visiten und Verbandswechsel im Krankenhaus
  • Erstellen und Einleiten eines postoperativen Therapieplans (Rehabilitation, Physiotherapie, etc.)
  • Regelmäßige Verlaufskontrollen und Abschlusskontrollen
  • Ausführliche Befunde und weitere Betreuung über die Jahre


Hohe Professionalität der Operateure, nette gemütliche Umgebung der Privatspitäler, herzliche Unterstützung von den Ärzten und Spitalpersonal, familiäre Atmosphäre mit hausgemachten Gerichten schaffen schöne Voraussetzungen für eine gute Stimmung, innere Harmonie und Ihre baldige Besserung!

  • ORTHOPÄDISCHE CHIRURGIE

    Sollte bei Ihnen, nach Ausschöpfung aller konservativen Möglichkeiten, ein chirurgischer Eingriff notwendig sein, kann ich Sie direkt zur Operation einweisen. Vor, während und nach dem stationären Aufenthalt werden Sie von mir lückenlos persönlich sowie postoperativ betreut.
    Arthroskopien (Gelenkspiegelungen) sowie fuß- und handchirurgische Eingriffe können teilweise tagesklinisch (= Sie werden noch am Operationstag entlassen) durchgeführt werden.

    Zum umfangreichen Leistungsangebot zählen im Wesentlichen folgende Bereiche:

    • • Künstlicher Gelenksersatz / Endoprothetik an Knie, Hüfte, Schulter, Sprunggelenk und Finger
    • • Wechseleingriffe nach künstlichem Hüft- und Knieersatz (Revisionsendoprothesen). Die Spezialisierung in diesem Gebiet ist durch stark steigende Fallzahlen und die wissenschaftliche Tätigkeit in diesem Bereich belegt.
    • • Gelenksspiegelungen (Arthroskopien). Arthroskopische Operationen an Knie, Schulter, Sprunggelenk, Ellenbogen, Hüfte und Handgelenk
    • • Knorpelchirurgie
    • • Fußchirurgie: Vorfußeingriffe wie Hallux valgus, Hammerzehen etc. Operative Behandlung von komplexen Deformitäten des Vor- und Rückfußes inklusive des Plattfußes
    • • Handchirurgie: Karpaltunnelsyndrom, Daumensattelgelenkseingriffe etc.
    • • Tumororthopädie: Operative Behandlung von Metastasen und Tumoren des Bewegungsapparates
    • • Gelenkerhaltende Eingriffe: Geradstellungsoperationen bei Achsfehlstellung an Ober- und Unterschenkel
    • • Einleitung einer multimodalen stationären Schmerztherapie
    • • Bildwandergezielte Nervenwurzelblockaden an der Wirbelsäule
    • • Röntgen-gezielte Infiltrationsbehandlung
    • • Operationen an der Wirbelsäule z.B. Bandscheibenvorfall, Stenose-Operation


    Ein Teil der Behandlungen kann in der Tagesklinik durchgeführt werden. Größere Eingriffe werden in der Klinik stationär durchgeführt.

  • HALS-, NASEN- OHRENERKRANKUNGEN UND GESICHTSÄSTHETISCHE CHIRURGIE

    Bei Behinderung der Nasenatmung:

    • • Beseitigung einer Nasenscheidewandverkrümmung (Septumplastik)
    • • Verkleinerung der Nasenmuscheln (Conchaplastik- entweder mit schneidender oder schrumpfender Technik, hier hat sich die Radiofrequenztherapie als besonders schonende und effektive Technik bewährt)
    • • Entfernung von Nasenpolypen (Polypotomie)
    • • Behandlung von therapieresistenten Nebenhöhlenerkrankungen durch minimal invasive Nebenhöhleneingriffe. Diese werden von der Nase aus mit Hilfe von Endoskopen schonend und funktionserhaltend durchgeführt.


    Bei Ursachen im Rachenbereich:

    • • Deutlich vergrößerte Mandeln können operativ entfernt oder verkleinert, ein vergrößerter Zungengrund mit Radiofrequenztechnik geschrumpft werden.
    • • Es gibt verschiedene Operationsmethoden zur Verbesserung des Spannungszustandes des Gaumensegels und zur Verkleinerung eines vergrößerten Gaumenzäpfchens.
    • • Mit Radiofreqzenz oder Laser können diese Eingriffe heute zum Teil auch ambulant und in Lokalanästhesie in der Ordination durchgeführt werden (siehe Spezial-Schnarchbehandlung: ambulante minimalinvasive Schnarchtherapie).
    • • Bei Kieferauffälligkeiten ist unter Umständen eine kieferorthopädische oder kieferchirurgische Behandlung notwendig.


    Gesichtsästhetische Chirurgie:

    Die ästhetische Nasenkorrektur ist die mit Abstand schwierigste Operation im Bereich der ästhetisch-plastischen Chirurgie. Bei der Operation muss auf die Charakteristika von vier verschiedenen Gewebearten Rücksicht genommen werden (Haut, Schleimhaut, Knorpel, Knochen). Zudem muss neben der ästhetischen Korrektur auch die Atmung berücksichtigt werden.

    • • Septorhinoplastik (Spezielle Revision der Rhinoplastik, Nasenkorrektur – weltbekannt)
    • • Facelifting
    • • Endoskopisches Stirn-Lifting
    • • Gesichtsästhetische und Rekonstruktive Chirurgie, Gesichtsverjüngung
    • • Blepharoplastik (Lidplastik)
    • • Otoplastik
    • • Botox und Kollagenunterspritzungen
  • AUGENCHIRURGIE

    Wir können Träume erfüllen und machen Ihren Wunsch vom Leben ohne Brille wahr! Dabei liegt unser Fokus immer am Wesentlichen: Wir bieten Ihnen Top-Qualität unterstützt von modernster Technologie in Kombination mit dem fachlichen Wissen und der Sorgfalt von erstklassigen Ärzten. Jedes Auge ist einzigartig. Wir gehen im Rahmen eines Erstgespräches in entspannter Atmosphäre genau auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse ein. In tausenden erfolgreich durchgeführten Laseroperationen hat sich bewahrheitet, was für Sie das Beste ist: An oberster Stelle steht für Sie das medizinisch Sinnvolle.

    • • Gesamtes augenchirurgisches Spektrum mit Schwerpunkt Grauer Star (Cataract) und Makuladegeneration sowie Schielen
    • • Gefäßerkrankungen (Diabetes etc.)
    • • Netzhautablösung
    • • Makulaloch und Gliose und weitere
    • • Netzhauterkrankungen
    • • Glaukomerkrankungen
    • • Laserbehandlung aller Netzhauterkrankungen
    • • intraokulare Linsen für Kurz-, Weit- und Stabsichtigkeit (torische Intraocularlinsen)
  • ABDOMINALE CHIRURGIE

    • • Darmchirurgie
    • • Darmkrebs-OP
    • • Enddarmchirurgie
    • • Kolorektalchirurgie
    • • Mastdarmchirurgie
    • • Minimal-invasive Darmchirurgie
    • • Morbus Crohn OP


    Bei der Darmchirurgie handelt es sich um ein Teilgebiet der Allgemein- und Viszeralchirurgie, das auf die chirurgische Behandlung von bösartigen Darmerkrankungen wie Darmkrebs, gutartigen Darmerkrankungen wie Darmpolypen und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa spezialisiert ist. Je nachdem, welcher Abschnitt des Darms operiert wird, lassen sich verschiedene Schwerpunkte der Darmchirurgie unterscheiden. Hierzu gehören unter anderem:

    • • die Dünndarmchirurgie,
    • • die Dickdarmchirurgie,
    • • die Mastdarmchirurgie,
    • • die Enddarmchirurgie (Kolorektalchirurgie)
    • • und die Rektumchirurgie.


    Zu den Erkrankungen, die von Darmspezialisten im Rahmen der Darmchirurgie operativ behandelt werden, gehören unter anderem das Kolonkarzinom (Darmkrebs), der Darmverschluss (Ileus), der Mesenterialinfarkt, die Blinddarmentzündung (Appendizitis), das Kurzdarmsyndrom, die Divertikulitis (Ausstülpungen in der Dickdarmwand) sowie Dünndarm- und Dickdarmpolypen. Die Enddarmchirurgie ist insbesondere auf die Behandlung von Enddarmerkrankungen wie Hämorrhoiden oder Analfisteln spezialisiert.
    Bei der chirurgischen Behandlung von Darmerkrankungen steht den Spezialisten für Darmchirurgie ein breites therapeutisches Leistungsspektrum zur Verfügung. So umfasst das Leistungsspektrum der Dünndarmchirurgie beispielsweise die folgenden Darmoperationen:

    • • Adhäsiolyse
    • • Dünndarmresektion (teilweise oder vollständige Entfernung des Dünndarms)
    • • Ileusoperation
    • • Anlage eines Ileostoma (Dünndarmausgang)
    • • Ileostoma-Rückverlagerung
    • • Meckel-Divertikel-Operation
    • • Whipple-Operation


    Im Rahmen der Dickdarmchirurgie führen Darmspezialisten unter anderem die folgenden Eingriffe durch:

    • • Anlage eines Enterostoma (künstlicher Darmausgang)
    • • Appendektomie (Blinddarmoperation)
    • • Divertikelresektion
    • • Koloninterposition (Einbringen eines Dickdarmabschnitts in einen anderen Abschnitt des Verdauungstraktes)
    • • Kolektomie (Dickdarmentfernung)
    • • Dickdarmresektion (teilweise oder vollständige Entfernung des Dickdarms)


    Eine Darmoperation kann dabei sowohl konventionell im Rahmen eines offenen Eingriffs (Laparotomie) als auch minimal-invasiv mit endoskopischen oder laparoskopischen Verfahren erfolgen.

  • HERZCHIRURGIE

    • • Aneurysma-OP
    • • Angeborene Herzfehler
    • • Aortenaneurysma-OP
    • • Aortenchirurgie
    • • Bypass-OP
    • • Herzinsuffizienz
    • • Herzkatheter
    • • Herzklappenersatz
    • • Herzschrittmacher-OP
    • • Herzschwäche
    • • Koronare Herzerkrankung (KHK)


    Herzchirurgie – Welche Behandlungen werden von Herzchirurgen durchgeführt?

    Die Herzchirurgie und Operationen am offenen Herzen haben mittlerweile einen festen Platz in der Behandlung von Herzerkrankungen eingenommen. Es gibt verschiedene Verfahren der Herzchirurgie, die zur Behandlung von Herzerkrankungen eingesetzt werden. Darunter fallen Eingriffe, wie:

    • • Bypassoperationen
    • • Herzklappen-OPs
    • • Herzschrittmacher-Ops
    • • Defibriltoreinsatz
    • • Rhythmuschirurgie
    • • Korrekturen von angeborenen Herzfehlern
    • • Herztransplantationen


    Welche Krankheiten werden in Kliniken für Herzchirurgie behandelt?

    Das Herz ist das Organ, welches den Körper am Leben erhält. Durch das Schlagen und die Pumpfunktion des Herzens wird das Blut in Bewegung gehalten. Auf diese Weise können alle Organe mit Blut versorgt werden und dadurch auch mit Energie. Außerdem dient das Blut dem An- und Abtransport von Sauerstoff und der Beseitigung anderer Abfallprodukte. Diese kurze Zusammenfassung des so wichtigen Organs Herz zeigt schon, welche fatalen Folgen eine Herzerkrankung für den menschlichen Körper haben kann.

    Insbesondere auch anatomische Fehlbildungen des Herzaufbaus, der die Funktion des Herzens maßgeblich bedingt. Die Korrektur solcher Fehlbildungen fällt zum Beispiel in den Tätigkeitsbereich der Kinderherzchirurgie und kann besonders komplexe Eingriffe der Herzchirurgie umfassen.
    Folgende Krankheiten werden in einer Klinik für Herzchirurgie behandelt:

    • • Arteriosklerose
    • • Herzklappenfehler
    • • Herzschwäche
    • • Herzrhythmusstörungen
    • • Herzfehler


    Die Techniken der Herzchirurgie können sehr unterschiedlich sein und hängen stark von der vorliegenden Krankheit ab. In jedem Fall müssen sowohl ein Kardiologe, als auch ein Experte für Herzchirurgie zu dem Fall einer Herzerkrankung hinzugezogen werden, um diese richtig beurteilen und behandeln zu können. Der Spezialist für Herzchirurgie kann dann das vorliegende Problem beheben.

    Die meisten Eingriffe der Herzchirurgie finden in einer großen und invasiven OP statt. Auf diese Weise können alle betroffenen Strukturen erreicht und das komplexe OP-Feld eingesehen werden. Normalerweise wird hierbei der Herzschlag angehalten und der menschliche Kreislauf mittels einer Herz-Lungen-Maschine künstlich fortgesetzt.

    Der Einsatz der Herz-Lungen Maschine kann momentan nur bei minimal-invasiven herzchirurgischen Eingriffen wegfallen. Die sogenannte Herz Minimalchirurgie kann nur von ausgesprochenen Experten der Herzchirurgie vorgenommen werden, da diese nur ein kleines Sichtfeld erlaubt und ein äußerst präzise arbeiten innerhalb des Thorax.

  • GEFÄßCHIRURGIE

    • • Aneurysma-OP
    • • Aortenaneurysma-OP
    • • Aortenchirurgie
    • • Aortenstenose
    • • Ballonkatheteraufdehnung (PTA)
    • • Carotis PTA
    • • Carotisstenose
    • • Dialyse-Shuntanlage
    • • Durchblutungsstörung
    • • Gefäßerkrankung
    • • Krampfadern
    • • Schaufensterkrankheit
    • • Shunt
    • • Stent Implantation
    • • Venenthrombose


    Sie haben eine Thrombose, eine Arterienverkalkung, einen Schlaganfall, einen Gefäßverschluss, einen diabetischen Fuß einen Gefäßtumor und benötigen einen erfahrenen Chirurgen für einen Gefäß-Bypass oder eine Stent-Implantation?

    Ein Gefäßchirurg ist ein Facharzt, der sich der operativen und medikamentösen Behandlung von Erkrankungen der Arterien und der Venen mit den zugehörigen Folgeschäden widmet. Die Ausschälung und Erweiterung von Blutgefäßen, die Bypass-Anlage und Gefäßaufdehnung bei Gefäßverschluss und Durchblutungsstörungen oder die Protheseneinlage zur Gefäßerweiterung stellen medizinische Schwerpunkte des qualifizierten Gefäßchirurgen dar. Die Rekonstruktion der Halsgefäße, Krampfadern, Beinvenenthrombosen und diabetischer Fuß, die Carotisstenose, Schlaganfallprophylaxe bei Arteriosklerose, arterielle Verschlusskrankheit und Aneurysmen der Aorta von Bauch, Hals und Becken sind die häufigsten Indikationen für gefäßchirurgische Eingriffe.
    Gefäßchirurgen besitzen neben operativen Fachkenntnissen, Kenntnisse zu diagnostischen Verfahren, sowie über krankheitsbedingte Vor- und Nachbehandlungen. Um Facharzt für Gefäßchirurgie zu werden, muss ein Arzt eine sechsjährige Weiterbildung absolvieren.

    Das therapeutische Leistungsspektrum der Gefäßchirurgie umfasst insbesondere die Endoskopische Aortenchirurgie, die Endovaskuläre Aortenchirurgie, die Minimal invasive Chirurgie, Angioplastien (Gefäßaufdehnung mittels Ballonkatheter) PTA, Stent-Implantationen (Einbringen von Gefäßstützen), Endografts (Einsetzen von Gefäßprothesen über Kathetersysteme), die Laserchirurgie, die Behandlung der PAVK (periphere arterielle Verschlusskrankheit), die CHIVA Methode und die Applikation von Cava-Filtern.

  • ONKOLOGISCHE CHIRURGIE

    • • Bauchspeicheldrüsenkrebs-OP
    • • Darmchirurgie
    • • Darmkrebs-OP
    • • Leberchirurgie
    • • Magenchirurgie
    • • Pankreaschirurgie


    Die onkologische Chirurgie ist ein Begriff der insbesondere in der Viszeralchirurgie und bei bösartigen Erkrankungen der inneren Organe Gebrauch findet. Dabei betrifft die onkologische Chirurgie ein grosses Feld von anatomischen Strukturen und verschiedenen Krebsarten.

    Während die Tumorchirurgie sehr häufig im Bereich der Viszeralchirurgie angewendet wird, ist sie aber auch bei Prostatakrebs (Prostata), der Hysterektomie (Gynäkologische Onkologie) oder Tumoren im Kopf-Hals-Bereich (Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie) nicht selten. Insbesondere der demografische Wandel der Gesellschaft scheint dafür verantwortlich zu sein, dass Krebserkrankungen und damit auch die Tumorchirurgie immer häufiger werden. Ein Tumor kann in jedem Organ oder an jedem Körperteil entstehen. Entsprechend viele Krebserkrankungen gibt es. Von Hautkrebs über Gebärmutterhalskrebs oder Prostatakrebs bis zum Lungenkrebs. Krebserkrankungen sind nicht auf ein Organ begrenzt und können auch nach der Feststellung des Tumors nicht durch nur einen Facharzt behandelt werden. Ein Krebspatient wird von einem Netzwerk verschiedener Experten aus verschiedenen Fachrichtungen betreut. Auf diese Weise ist die bestmögliche Therapie garantiert.

    Oft arbeiten auch Experten verschiedener Spitäler zusammen, die in sogenannten Tumorkonferenzen oder durch Tumorboards die Krebserkrankung eines Patienten diskutieren und die bestmögliche Therapie für den jeweiligen Patienten.

    Die Therapie einer Krebserkrankung umfasst also verschiedene Fachbereiche der Medizin und Experten verschiedener Fachrichtungen kümmern sich um die Tumorerkrankung eines Patienten. Zu diesen medizinischen Spezialisten gehören Onkologen, Radiologen, Strahlentherapeuten, Allgemeinmediziner und gegebenenfalls auch Fachärzte für onkologische Chirurgie.

    In der Regel äussert der Hausarzt- und Allgemeinmediziner einen Verdacht auf eine Krebserkrankung und überweist den Patienten dann zu einem Radiologen der durch ein bildgebendes Verfahren eine genaue Diagnose stellen kann. Aufgrund dieser Diagnose werden weitere Untersuchungen, zum Beispiel zur Entnahme einer Gewebeprobe, angeordnet. Erst, wenn die exakte Art des Tumors und der Krebserkrankung festgestellt sind, können die Spezialisten für Onkologie über die Therapieform entscheiden. Ob die onkologische Chirurgie angewendet werden kann, ob eine Bestrahlung oder Chemotherapie sinnvoll ist.
    Die Entscheidung für einen operativen Eingriff hängt vor allem von der Krebsart und dem Tumor direkt ab. Viele Tumoren überwuchern schon umliegendes Gewebe und wichtige Strukturen, wie Lymphbahnen oder Blutgefässe und sind damit nicht mehr begrenzt, sondern diffus. In so einem Fall kann der Tumor nicht einfach durch onkologische Chirurgie entfernt werden.

    Die onkologische Chirurgie als einen der ersten Schritte der Krebstherapie macht nur Sinn, wenn der Tumor eindeutig begrenzt ist und komplett entfernt werden kann. Im Anschluss wird dann das erkrankte Gewebe durch Chemotherapie oder Bestrahlung behandelt. Wenn ein Tumor bei der Erstdiagnose inoperabel ist, macht ein onkologischer chirurgischer Eingriff keinen Sinn. Dann wird vor die Tumorchirurgie die Chemotherapie oder Bestrahlung des betroffenen Gewebes gesetzt, damit der Tumor an Umfang verliert. Der geschrumpfte Tumor kann dann möglicherweise doch operativ entfernt werden. In manchen Fällen kann ein Tumor aber weder entfernt noch therapiert werden. Dann muss der Patient palliativ behandelt werden, um seine Lebenssituation so angenehm wie möglich zu gestalten. Auf jeden Fall ist bei der onkologischen Chirurgie das Abwägen von Risiken und Möglichkeiten, sowie des Zustandes des Patienten absolut unabdingbar.

    Bei einem komplexen Eingriff wie der Tumorchirurgie hat auch der Patientenwunsch einen sehr hohen Stellenwert. Die Chirurgie bei Krebserkrankungen bedient sich je nach Tumor- und Krebsart verschiedener Techniken ist aber immer sehr komplex. Es müssen nicht nur Experten verschiedener Facharztrichtungen eng zusammenarbeiten, sondern das kranke Gewebe möglich vollständig entfernt, während das gesunde geschont werden sollte. Um dieses Ergebnis ideal zu erzielen, ist eine minimal-invasive oder laparoskopische Entfernung des Tumors optimal. Diese Technik der onkologischen Chirurgie kann aber nicht in jedem Fall einer Krebserkrankung angewendet werden.

  • NEUROCHIRURGIE

    Die Neurochirurgie ist ein hoch spezialisiertes medizinisches Fachgebiet, das auf Diagnose und operativen Behandlung von Erkrankungen, Fehlbildungen und Verletzungen des Gehirns, des Rückenmarks, der Nerven an Armen und Beinen sowie der Wirbelsäule spezialisiert ist. Häufige Erkrankungen, die durch neurochirurgische Kliniken behandelt werden sind:

    • • Nerventumoren und Hirnmetastasen
    • • Gliome
    • • Hirnmetastasen
    • • Hypopyhsentumoren
    • • Wirbelsäulenerkrankungen
    • • Bandscheibenvorfall
    • • Hirngefäßerkrankungen (z. B. Aneurysmen) und andere Erkrankungen an den Nerven (z. B. Trigeminusneuralgie) behandelt.


    Weitere Schwerpunkte von Neurochirurgen bilden die Schädelbasischirurgie, minimalinvasive Neurochirurgie und Neuroendoskopie, funktionelle Neurochirurgie und Stereotaxie, Neurotraumatologie und Intensivmedizin sowie die Kinderneurochirurgie mit den spezifischen Eigenschaften und Fehlbildungen des kindlichen Schädels und Zentralnervensystems (z. B. bei Hydrozephalus, Schädeldeformitäten, Meningocelen).
    Für die exakte Planung und Durchführung eines neurochirurgischen Eingriffs werden häufig modernste Untersuchungsmethoden (z. B. Computertomographie, Kernspintomografie, Angiographie) eingesetzt.

  • THORAXCHIRURGIE

    • • Aortenaneurysma-OP
    • • Aortenchirurgie
    • • Emphysemchirurgie
    • • Lungenchirurgie
    • • Lungenkrebs-OP
    • • Lungenmetastasen
    • • Rippenfellerkrankungen
    • • Trichterbrust-OP


    Der Brustraum (kurz: Thorax) enthält die lebenswichtigen Organe Herz und Lungen. Infolge von Unfällen, Krebserkrankungen oder bei Verengung der Bronchien kann eine Operation am Thorax (Thoraxchirurgie) notwendig werden.

    • • Aortenaneurysma-OP
    • • Aortenchirurgie
    • • Emphysemchirurgie
    • • Lungenchirurgie
    • • Lungenkrebs-OP
    • • Lungenmetastasen
    • • Rippenfellerkrankungen
    • • Trichterbrust-OP


    Der Brustraum (kurz: Thorax) enthält die lebenswichtigen Organe Herz und Lungen. Infolge von Unfällen, Krebserkrankungen oder bei Verengung der Bronchien kann eine Operation am Thorax (Thoraxchirurgie) notwendig werden. Die Thoraxchirurgie umfasst neben der Diagnostik auch die Behandlung von Erkrankungen, Fehlbildungen und Verletzungen der Brustwand, des Zwerchfells, der Lunge und den angrenzenden Herzabschnitten.

    Thoraxchirurgen befassen sich in erster Linie mit der operativen Behandlung von Lungenerkrankungen (z.B. Lungenkrebs, Lungenmetastasen, Lungenemphysem) im Rahmen der Lungenchirurgie, von Rippenfellerkrankungen (z.B. Peritonealkarzinose), Erkrankungen der Bronchien, Erkrankungen des Brustkorbs (z.B. Trichterbrust, Brustwandtumor), Erkrankungen des Mediastinums (z.B. Thymuskarzinom) sowie Erkrankungen der Luftröhre (z.B. Luftröhrenkrebs). Soweit dies möglich ist, werden Spezialisten für Thoraxchirurgie minimal-invasive Operationen vorziehen, um das Risiko einer Infektion zu reduzieren. Gleichzeitig steigt aber auch die Chance für eine komplikationslose Heilung nach der Thoraxoperation.

    Zwei besonders häufig vorkommende Indikationen in der Thoraxchirurgie sind der Pneumothorax sowie Wasseransammlungen im Brustraum. Dringt Luft von außen in den Brustkorb ein, fällt die Lunge in sich zusammen und die Atmung ist erschwert. Mediziner sprechen dann von einem Pneumothorax. In einem solchen Fall muss der Thoraxchirurg sowohl die Ursache für den Pneumothorax finden, als auch die zugrundeliegende Verletzung verschließen. Er wird darüber hinaus die Luft aus dem Brustkorb abziehen und den Thorax dann derart reparaieren, dass keine neue Luft mehr eindringt. Ganz ähnlich verhält es sich, wenn sich Flüssigkeit im Brustkorb ansammelt, meist als Folge von Infektionen oder Tumoren. Hier wird der Spezialist für Thoraxchirurgie die Flüssigkeit absaugen (drainieren) und verhindern, dass sich Krankheitserreger um die Lunge herum festsetzen oder Tumorzellen gestreut werden.

    Bevor die Thoraxchirurgie-Spezialisten jedoch den Brustraum eröffnen können, müssen sie sich zuvor ein Bild vom Inneren ihres Patienten machen. Dazu nutzen sie verschiedene bildgebende Verfahren, wie z. B. das Röntgen, den Ultraschall oder auch radiologische Aufnahmen. Um Infektionen ausschließen zu können, empfiehlt es sich vor Operationen eine Bronchoskopie oder sogar eine Pleurapunktion durchzuführen. Erst wenn all diese Untersuchungen gelaufen sind, und der Patient einen operationsfährigen Eindruck macht, wird der Thoraxchirurg tätig.

    Thoraxchirurgen sind, wie der Name schon sagt, in der Hauptsache Operateure. Deshalb gehören zu ihrem Aufgabenspektrum ganz besonders die Thorakotomie sowie die Thorakoskopie. Unter Thorakotomie verstehen Ärzte die chirurgische Eröffnung des Thorax durch einen Schnitt zwischen den Rippen. Je nach Schnittort und Schnittgröße werden verschiedene Varianten der Thorakotomie unterschieden. Bei der Thorakoskopie handelt es sich um eine chirurgische Methode, um in die Brusthöhle zu sehen und das Brustfell (die sogenannte Pleura) zu beurteilen. Ferner können über diese Methode der Thoraxchirurgie Instrumente oder Medikamente in den Brustraum eingebracht werden.